Drei Landmarken inklusiver Bildung in Schönefeld

Mit der Fertigstellung der dritten Landmarke inklusiver Bildung im Mai 2021 wurde das Projekt „Kiez wandeln – Schönefelder Landmarken inklusiver Bildung“ unter Trägerschaft der Lernen plus gGmbH Schloss Schönefeld erfolgreich abgeschlossen.

Von Juni 2019 bis Mai 2021 hatten Schönefelder Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, ihr Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Das Vorhaben ist ein Projekt des gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzeptes Leipzig-Schönefeld im ESF-Programm „Nachhaltige soziale Stadtentwicklung“ 2014-2020.

Unter der künstlerischen Leitung der Objektkünstlerin Viktoria Scholz entstanden drei farbenfrohe Landmarken in Schönefeld.

1.Schönefelder Landmarke
„Hedwig Schebberling vom Schönen Felde“,
Mosaikskulptur vor der Förderschule Schloss Schönefeld

2.Schönefelder Landmarke
stilisierte Villa Kunterbunt aus Holz am Zaun der Astrid-Lindgren-Schule Leipzig

3.Schönefelder Landmarke
Mosaiksitzstein und zwei Mosaiksteine vor und im Gelände des Offenen Freizeittreff KIRSCHE

Bei der Umsetzung der Landmarken waren die Kinder und Jugendlichen an allen Entstehungsprozessen beteiligt. Von den ersten Ideen, Skizzen und Tonmodellen bis hin zum Betonrohbau, Fliesen, Verfugen, dem Zusägen der Holzleisten und Montieren am Zaun – alles ist von Kindern für Kinder gemacht.

Beim Bau der ersten Landmarke stand die Idee der inklusiven Bildung noch im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Schloss Schönefeld arbeiteten intensiv mit Kindern der Astrid- Lindgren- Schule zusammen. Geplant war dies für die weiteren Landmarken auch, konnte allerdings durch die Corona bedingten Kontakteinschränkungen nicht realisiert werden.
Wir freuen uns, dass das Projekt trotz der Pandemiesituation erfolgreich umgesetzt werden konnte und bedanken uns bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern sowie den Fördermittelgeber*innen (Europäische Union, Freistaat Sachsen, Stadt Leipzig).

Mechthild Müller, Lernen plus gGmbH Schloss Schönefeld