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Heute brauchten die Mitarbeiter der Wohnstätte

kein Essen mit auf Arbeit nehmen, denn

 

die Vielfalt an gesunden und nahrhaften Speisen richtete sich an alle, auch an die vegan Gesinnten.

Der Dankes-Brunch startete am Vormittag und reichte mit seinem üppigen Angebot noch die Mitarbeiter im Spätdienst zu versorgen. Konditorartige Kreationen rundeten das Buffet ab und ließen keinen Zweifel mehr daran, das der 7. Kuchen- und Törtchenhimmel kurzzeitig seine Pforten in der Küche des Schloss Schönefeld geöffnet hatte.  Hier und da erinnerte die Speisenauswahl den Gaumen an Restaurantcharakter.

Doch, was einem zwischen den Gesprächen am Essen besonders auffiel: Je mehr man guckt, desto mehr kann man essen. Und so war der Dankes-Brunch neben dem Augenschmaus für den Magen vielleicht auch eine gute Motivation das nächste Mal wieder vorbei zu schauen.

veröffentlicht: 09.10.2020,

Text: Julia Köhler, Bildrechte: M.Krumbiegel

Mitarbeiter auf vier Pfoten

Wohnstätte Schildberger Weg

 

Felix, der Kater, kam der Wohnstätte vor Jahren zugelaufen, quasi als „Initiativbewerbung“ und macht seiner Position als Wohlfühlmanager einen Namen. Eine Mitarbeiterin kümmert sich regelmäßig und in besonderer Form um Felix und geht mit ihm zum Tierarzt, um das Geld für sein Futter muss er sich bei seinen restlichen Kollegen keine Sorgen machen! Andersrum kümmert sich Felix mit seinem kuscheligen Antlitz um das Einsammeln von Streicheleinheiten und bietet sich Bewohnern und Mitarbeitern gern auch als Wohlfühlfaktor zum mal-kurz-die-Welt-vergessen an. Damit ist er auch ab und zu Gesprächsthema und wie sagt man so schön: einer für alle (-alle für …).

veröffentlicht, 18.09.2020

Text und Bildbearbeitung: Julia Köhler, Bildrechte: Maria Krumbiegel

Einzug der Tagesbetreuung ins KulturGut Schloss Schönefeld

 

Im März 2020 ist es nun endlich soweit! Zwei Gruppen der Pädagogischen
Tagesbetreuung Schloss Schönefeld besuchten bisher die der Robert-Blum-Straße 17 a.
Sie sind mittlerweile in die neuen Räumlichkeiten des KulturGutes in der Zeumerstr. 1,
dem neusanierten Torbogen, am Schloss Schönefeld gezogen.
Im Erdgeschoss findet man neben einem Mehrzweckraum nun auch das Café,

welches zukünftig selbst gebackenen Kuchen und leckeren Kaffee anbieten wird.

Die zwölf erwachsenen Menschen mit Mehrfachbehinderung fühlen sich in
ihren neuen Räumlichkeiten sichtlich wohl und gestalten momentan ihren
modernen und gemütlichen Lebens- und Arbeitsraum. Auch die ersten
Kuchen worden schon mit Erfolg Probe gebacken und verkostet. Neben den
hauswirtschaftlichen Tätigkeiten wie Backen und der Reinigung der
Räumlichkeiten gehört der handwerkliche Teil zur täglichen pädagogischen
Förderung. Besonders die Arbeit mit Holz und Ton wird sich in der
Einrichtung des Café wiederfinden.
Ein herzliches Willkommen geht auch an den Christlichen Verein junger
Menschen, welcher als Mieter mit seinem Familienzentrum die
Räumlichkeiten des KulturGut nutzen und bereichern wird.
Wir freuen uns viele Ideen im KulturGut für alle SchönefelderInnen und
Interessierte entwickeln und umsetzen zu können.

veröffentlicht am 07. März 2020

Text und Bild: Maria Händel

Räumlichkeiten des KulturGutes

Neujahresempfang Schloss Schönefeld 2020: Tradition und Neues

Am 20. Januar 2020 war es wieder soweit. Zahlreiche Gäste, Mitarbeiter, Vertreter verschiedener Institutionen und Leipziger Akteure, darunter z.B. Frau Wölk vom KSV Sachsen und Herr Gauly der Bürogemeinschaft Gauly & Volgmann für Stadtentwicklung, nahmen im Schlosssaal Platz. In lockerer Atmosphäre eröffneten Herr Blank als Vorstandsmitglied und Herr Eberl den ersten Teil des Abends. Mit dem Cover-Song „Wonderwall“ füllte die Band „Miss Elfi and Jay Pee“ die erste und weitere Pausen mit ebenso gut ausgewählten Stücken aus den 70gern bis 2000er.

Im Verlauf bestärkte Herr Eberl, in seiner Funktion Geschäftsführer, die wertstiftende Arbeit an den kleinen, stets wiederkehrenden Schritten weiterhin als gemeinsames hohes Ziel anzusehen.

Herr Eberl sprach allen anwesenden Gästen und Mitarbeitern seinen Dank aus.

Die Eröffnung des KulturGutes im kommenden Monat, deutet auf eine ereignisreiche Zukunft hin.     In den Räumlichkeiten des KulturGutes bieten sich neue Möglichkeiten für Synergien im Stadtteil, wie z.B. im März 2020 im Rahmen einer Lesung. Die „Schönefelder Landmarke“ wurde als inklusiver Kunstprozess im Schönefelder Kiez durch die leitende Künstlerin Frau Scholz vorgestellt.

Für ihr Engagement und die besondere Ausgestaltung ihrer Arbeit würdigte der Verein dieses Jahr Mitarbeiter mit einer Ehrennadel. Die Ehrung von Mitarbeitern wurde mit einem eindrucksvollen kurzen Beitrag ihrer besonderen Fähigkeiten und Erfolge in dankenswerter Weise angereichert.

Zum zweiten Teil des Abends galt es unter den Anwesenden zahlreich ins Gespräch zu kommen, wissenswerte Neuigkeiten auszutauschen und mit kulinarischer Versorgung der hauseigenen Küche gemeinsam Inne zu halten. Vermutlich wird der nächste Neujahresempfang im neuen Charme der KulturGut-Räumlichkeiten stattfinden…

veröffentlicht am 24.01.2020

Text: Julia Köhler

Wann passiert es schon einmal, das ein Clown zur Tür hereinspaziert? 

 

v.l.n.r.: der Clown Herr Liebling und Paletti im Wohnbereich


Magischer Moment: Dem Clown so nah!

Das ist ein magischer Moment, wenn einen plötzlich zwei Clowns besuchen! Einige BewohnerInnen der Wohnstätte bekamen zur Vorweihnachtszeit Besuch von den Clowns „Paletti“ und „Herr Liebling“ von Clowns und Clowns e.V. Ok, ok, sie waren vorangemeldet. Den Termin verdanken alle u.a. der guten Arbeit von Clowns und Clowns e.V. und ein paar Connections, dass wir diesen tollen Verein kennen.

Aaaber trotzdem. Wann ist der Mensch einem Clown mal so nah?

Wie wichtig oder erwärmend ist Humor im Alltag…

…obwohl die Clowns als Fremde zur Tür hereinkamen, öffneten sich einige Bewohner unheimlich schnell und wussten gar nicht, wie sie diesen Moment am Besten festhalten könnten. Also mit „Festhalten“, oder Winken? Wie würden Sie denn die Aufmerksamkeit eines Clowns auf sich ziehen? Ganz normal ansprechen? Als ob das nicht genug wäre! Von den Clowns gab es nicht nur das Lächeln, Witz, Komik, sondern noch ein Strickherz in der Lieblingsfarbe (Achtung: quietscht innen) von den fleißigen StrickerInnen der Humor-Herzen-Aktion geschenkt. Die Aufregung stieg an!

„Herr Liebling! Herr Liebling!“

Plötzlich wollte der Bewohner Herr P. den Clown „Herrn Liebling“ mit stürmischen Appell wieder an sich reißen. „Herr Liebling! Herr Liebling!“, rief er lautstark. Also doch! Rufen als besondere Form der verbalen Ansprache erweckte den Clown! Er nahm sich nochmal extra Zeit und setzte sich neben Herrn P. Ein besonderer Moment. Dem Clown so nah!

Die Clowns vermochten es Witz und Authentizität zu gut abzuwechseln und zu verweben, dass ich mich bereits auf dem Gang, als ich sie zum Umziehen brachte, so „komisch“ berührt fühlte.

 

c: Clowns & Clowns e.V.

Danke an stärkende Menschen!

Vielen Dank an die beiden warmherzigen, einzigartigen Clowns Herr Liebling und Paletti, dem Verein Clowns und Clowns e.V. für alle Tatkraft, wie auch den vielen, fleißigen StrickerInnen der Humor-Herzen.

veröffentlicht: Dezember 2019

Text: Julia Köhler, Bild: Julia Köhler und Clowns und Clowns e.V.

******Vergangene Projekte und Aktionen*******

 

Bewohner der Wohnstätte Schildberger Weg stellen Kunstwerke auf dem Bunten Mockauer Sommer aus

 

Die Bewohner*innen der „Wohnstätte Schildberger Weg“ stellten am 04.09.2018 im Rahmen des „Bunten Mockauer Sommers“ gemeinsam mit dem „Psychosozialen Gemeindezentrum Nordost“ an einem Stand Kunstwerke aus.

Nach einer kurzen, informativen Rede von Frau Petra Hochtritt, der Abteilungsleiterin vom Amt für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung der Stadt Leipzig, wurden mit dem Publikum des Bunten Mockauer Sommers und Interessenten Gespräche zu den ausgestellten Bildern und der Keramik- und Mosaikkunst geführt.

Welche Entstehungshintergründe haben die Bilder? Was spricht die Betrachter besonders an? Und wo verbleiben die Kunstwerke für einen späteren Verkauf? Über diese Fragen wurde sich in gemütlicher Atmosphäre mit den Gästen des Bunten Mockauer Sommers ausgetauscht.

Keramik- und Tonkunst der Bewohner*innen der Wohnstätte Schildberger Weg, findet sich z.B. jährlich auf dem am 1. Advent stattfindenden Weihnachtsmarkt zum Verkauf wieder.

Das Kunst Schaffen ist für die Bewohner*innen der Wohnstätte ein Akt stiller Muße.  Die fertigen Werke fanden schnell ihren Anklang in der Öffentlichkeit.

Liebe angestellte Mamas,

am Sonntag ist Muttertag!

 Wir sind dankbar über jede Kollegin, die trotz Doppelbelastung von Beruf und Familie ein Teil unseres Teams ist. Danke für Ihre Einsatzbereitschaft und das entgegengebrachte Vertrauen in uns als Arbeitgeber. Mama sein ist eine Herausforderung, Papa sein natürlich auch – deshalb geht ein kleiner Dank auch an alle Väter in unserem Kollegium.

Wir wünschen allen Müttern einen angenehmen Muttertag. Genießen Sie die Zeit mit der Familie.

 Maria Krumbiegel, Wohnstättenleitung

veröffentlicht, 7.5.2021