Außenwohngruppen Zeumer Str. 1

Im Stadtteil Schönefeld gelegen befinden sich die drei Außenwohngruppen inmitten der schönen parkähnlichen Anlage des Schloss Schönefelds. Für insgesamt 18 erwachsene Menschen mit einer geistigen und/ oder Mehrfachbehinderung sind die drei Wohnungen mit jeweils 6 Plätzen ausgestattet. Die Parkanlage auf dem Schlossgelände und der nahegelegene Mariannenpark laden zu Spaziergängen ein. Zwei Haltestellen entfernt befinden sich Einkaufsmöglichkeiten zur Selbstversorgung. Alle Bewohner verfügen über vollmöblierte Einzelzimmer. Die beiden Wohngruppen im Torbogenhaus sind barrierefrei.

Die Außenwohngruppen sind ein teilstationäres Wohnangebot für BewohnerInnen, die mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten ein Mindestmaß an Selbstversorgung leisten können. Die Betreuungsstruktur zielt auf ein kurzes Zeitfenster in den Morgenstunden und im überwiegenden Teil auf den Nachmittag und den Abend, da die BewohnerInnen tagsüber einer Beschäftigung außerhalb der Wohnung, z.B. in einer WfbM nachgehen. Der Fokus der Unterstützung richtet sich auf die Gestaltung von Tagesabläufen zur selbstbestimmten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Die BewohnerInnen werden beim Ausbau hauswirtschaftlicher Fähigkeiten, dem Umgang mit Geld, der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und ihrer individuellen Freizeitgestaltung gefördert. Bei Wochenendaktivitäten bis hin zum Urlaub werden die BewohnerInnen unterstützt bzw. Kontakte mit den Nachbarn oder dem entsprechenden Umfeld angebahnt und geknüpft.

Zielstellungen

Die BewohnerInnen sollen im Rahmen der Außenwohngruppe sowie darüber hinaus befähigt werden, selbstbestimmt und nach ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten zu leben. Es werden ihnen alle Entwicklungsmöglichkeiten der persönlichen Entwicklung durch Förderung, Unterstützung, Assistenz und Betreuung eröffnet, damit sie sich gleichberechtigt im Wohnumfeld der Ortsgemeinde entwickeln, entfalten und teilhaben können.

Folgende Ziele werden deshalb für alle Außenwohngruppen allgemeingültig angestrebt:

  • Entwicklung größtmöglicher individueller Selbständigkeit
  • Selbstbestimmung im privaten Bereich
  • Förderung der körperlichen Gesundheit
  • Eröffnung von Wegen des selbstbestimmten Freizeitverhaltens
  • Integration in das Wohnumfeld
  • Unterstützung der sozialen Kontakte im Gruppenbereich, zu Angehörigen u.a.m.
  • Unterstützung in Blick auf Arbeitstätigkeitsbedarf
  • Anregung zur Teilnahme am gemeinschaftlich, sozial und kulturellen Leben des näheren und weiteren Wohnumfeldes
  • Förderung und Unterstützung sinnvoller Lebensgestaltung, Hilfestellung zur Sinnfindung